"Der Kreuzweg in Stein im Jauntal"
Stein im Jauntal ist ein Ort mit reicher
Tradition und historischem Boden. Bei so vie historischer Tradition war es
notwendig, den im Laufe der Zeit immer mehr und mehr verfallenen Kreuzweg zur
Kirche von Stein im Jauntal seine einstige Vielfalt und Künstlern für die
Gestaltung dieses Kreuzweges zu gewinnen, die im Unterland geboren sind, oder
Beziehung zu diesem wunderschönen Teil Kärntens haben. Jede Station wurde von
einer anderen Künstlerin oder Künstler gestaltet. Die liturgischen Inhalte der
einzelnen Stationen sind vorgegeben, die künstlerische Auseinander -setzung war
frei . Ein derartiger Kärntner Kreuzweg als Gemeinschaftswerk vieler Kärntner
Künstler ist in dieser Form einzigartig. Es ist eine Kärntner Kunstausstellung
zeitgenössischen Bildschaffens entstanden, die sich als Anziehungspunkt und
weiteres Angebot in der Tourismusgemeinde St. Kanzian am Klopeiner See für Gäste
und Einheimische. Der Kärntner Kreuzweg von Stein im Jauntal ist ein
Interessanter Versuch, individuelles künstlerisches Schaffen für eine
gemeinsame Aufgabe zu vereinigen. Alle die dies mitgestalteten, haben uns überzeugt
dass es gelungen ist.
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I |
Die erste Station auf dem Kreuzweg Jesu Christi stellt das Urteil des römischen Stadthalters Pontius Pilatus bei der Überantwortung des Herrn an den Rat der Juden dar. Gemalt wurde dieses Seefresko mit Keimscher Mineralfarben |
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JESUS NIMMT DAS KREUZ AUF SICH |
II |
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III |
Die Illustration dieser Station stellt den Leidensweg
Christi dar wie er unter der schweren Last des Kreuzes zusammenbricht |
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Jesus begegnet seiner Mutter-Jezus sreca svojo mater. Geschaffen wurde der Entwurf mit Marmorplatten |
IV |
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V |
Mit tiefer Ehrfurcht und innerer Freude habe ich die
Einladung zur Gestaltung dieser Station mit dem Motiv Silikattechnik mit Keimscher Mineralfarben
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Das Schweißtuch der Veronika "Es gibt eben zweierlei Mitleid das eine , das schwachmütige und sentimentale, das eigentlich nur Ungeduld des Herzens ist, sich möglich schnell freizumachen von der der peinlichen Ergriffenheit vor einem fremden Unglück, jenes Mitleid, das gar nicht Mit-leiden ist, sondern nur instinktive Abwehr des fremden Leidens von der eigenen Seele. Und dann das andere, das einzig zählt- das unsentimentale, aber schöpferische Mitleid, das weiß, was es will, und entschlossen ist, geduldig alles durchzustehen bis zum letzten seiner Kraft und noch über dieses letzte hinaus" Geätzte Zinnplatte, |
VI |
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VII |
" Die Andeutung ersetzt gleichsam das Ausformulierte, erweckt Assoziationen und motiviert den Betrachter." Mischtechnik Entwurf von Stegfan Gyurko |
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Der Satz "Die Dinge haben ihre Tränen" aus der Führich-Kreuzweg hat mich bewogen , die achte Station des Kärntner Kreuzweges von Stein zu gestalten. Glasierte Keramik: Ernst Gradischnig |
VIII
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IX |
" Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz" wird durch die kopfüber-diagonale Anordnung des Kreuzes ausgerückt, verstärkt durch die gespreizten Hände. Der Kopf hat ein relativ jugendliches Aussehen. Die Überwindung des Todes durch die Aufstehung ist damit schon ausgedrückt. Metallguß: Gertrud Weiss-Richter |
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Die Station " Jesus wird seiner Kleider beraubt"
verkörpert für mich ein Zeichen der Verletzbarkeit. Keramik: Kiki Kogelnik |
X |
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XI |
Jesus wird an das Kreuz genagelt- oder das Erwarten der
Gewalt. Erreicht wird dieser Ort des Kreuzweges über einen sehr steilen
Aufstieg. Die veränderte Topographie des Geländes vor der 11. Station
unterstreicht die rituelle Bedeutung dieses Ortes. Hier eben, hier kann
das Handwerk der Kreuzigung sachlich durchgeführt und die
Vollstreckung des langsamen qualvollen Todes massenwirksam inszeniert
werden. Das Recht, das gesprochen wurde, soll exekutiert werden. Weiße Fliesen, Acrylfarbe, Handfäustel aus Bleimantel
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Das Bronzerelief "Kreuzigung" zeigt den einsamen
Tod des Meisters Jesus. Seine Königskrone schwebt über seinem
Haupt. Umgeben ist Jesus von den Elementen: Bronzerelief Entstehungsjahr 1991
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XII |
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XIII |
Die ausgebreiteten Arme von Jesus noch im Tode sagen " kommt alle zu mir, die ihr beladen seid." Die Arme und Hände der Mutter wollen helfen und behüten, ihr Körper und Gesicht signalisieren Bestürzung. Messingguß von Karl Brandl |